SCHULZ Systemtechnik liefert erste Wasserstofftankstelle aus

In dieser Woche hat SCHULZ Systemtechnik die erste Wasserstofftankstelle ausgeliefert. Für ein Berliner Unternehmen, das sich auf nachhaltige Antriebstechnologien spezialisiert hat, entwickelten wir die Anlage. Sie produziert umweltfreundliches Hythan als Alternative zu Erdgas.

„Die Verbrennung von fossilen Kraftstoffen im Straßenverkehr trägt maßgeblich zu Treibhausgasemissionen bei“, sagt Geschäftsführer Klemens Kalverkamp. Dagegen lasse sich mit aus regenerativen Energien erzeugtem Wasserstoff der Betrieb von Brennstoffzellen-Fahrzeugen komplett schadstofffrei realisieren. In absehbarer Zukunft werden diese Fahrzeuge einen großen Anteil am Markt haben. Als Brückentechnologie bietet sich Hythan an, ein Gemisch aus Wasserstoff und Methan. Bereits heute reduzieren Fahrzeuge, die mit Erdgas betrieben werden, den CO2-Ausstoß um etwa ein Viertel im Vergleich zu Benzin- oder Dieselmotoren. Mit der Beimischung von Wasserstoff können dafür zugelassene Fahrzeuge die Treibhausgasemissionen um mehr als die Hälfte senken. Dieses umweltfreundliche Kraftstoffgemisch produziert die neue Anlage.

„Seit fast zwei Jahren befassen wir uns mit alternativen Antriebsformen und haben das neue Geschäftsfeld Elektromobilität aufgebaut“, ergänzt Geschäftsführer Tobias Schulz. Wir realisieren Elektroladesäulen und Wasserstofftankstellen schlüsselfertig – mit allem, was dazu gehört. Von der Antragstellung, Lieferung und Installation der kompletten Anlage einschließlich Abrechnungssystem bis hin zu Wartung und Service.

Kurz vor der Auslieferung der ersten Wasserstofftankstelle: Geschäftsführer Klemens Kalverkamp, Projektleiter Jörn Mehlitz und Geschäftsführer Tobias Schulz (v. l.)

Ein Gemisch aus Wasserstoff und Methan reduziert die Treibhausgasemmissionen deutlich.

Zukunft Elektromobilität